Worum geht es?

22.11.2019 – Ein erster Teilerfolg – aber nun geht es weiter!

Am 21.11.2019 hat der Heidelberger Gemeinderat einen 30 Punkte Aktionsplan zum Klimaschutz verabschiedet. Zwei unserer Forderungen gehören zu den darin genannten Zielen:

1) die Heidelberger Fernwärmeversorgung soll bis 2030 weitestgehend CO2-neutral werden und komplett (d.h. 0%!) ohne Steinkohle erzeugt werden

2) es soll eine Potenzialstudie durchgeführt werden, die aufzeigt, mit welchen erneuerbaren Energieträgern, Gebäudedämmungsmaßnahmen und Abwärmenutzung das gesteckte Klimaschutzziel am Besten erreicht werden kann

Das ist ein schöner Teilerfolg! Damit das Ziel der CO2-neutralen Fernwärme tatsächlich erreicht wird, braucht es aber nun konkrete Maßnahmen. Wir rufen deshalb alle Bürger, Parteien, Behörden und Unternehmen auf, die Umsetzung des Plans zu untersützen und ihre Ideen und Kräfte mit einzubringen. Wir von ‚Heidelberg kohlefrei‘ sind auf jeden Fall dabei!

1. Heidelberger Fernwärme aus Steinkohle?

  • Fernwärme in Heidelberg kommt zu ca. 75% aus dem Steinkohle-Großkraftwerk Mannheim (GKM)
  • Das Kraftwerk gehört mit ca. 7,8 Mio Tonnen CO2-Ausstoß zu den klimaschädlichsten Europas

2. Kohleausstieg für Heidelberg jetzt angehen!

  • Heidelberg hat im Mai 2019 den Klimanotstand ausgerufen – jetzt muss gehandelt werden!
  • Wir fordern die künftige Erzeugung von Fernwärme für Heidelberg mit klimaneutralen Technologien

3. Neuer Liefervertrag? Fernwärmeausbau? Nicht ohne Überprüfung!

  • Der Liefervertrag der Stadtwerke Heidelberg zur Abnahme von Mannheimer Fernwärme läuft 2023 aus und muss neu verhandelt werden
  • Vor einer Verlängerung des Vertrages fordern wir die umgehende Prüfung, wie die netzgebundene Wärme in Heidelberg und Mannheim am kostengünstigsten bis zum Jahr 2030 weitgehend CO2-neutral erzeugt werden kann. Denn technisch machbar ist die weitgehende CO2-Neutralität mit den heute bereits bekannten Technologien.

Unsere Forderungen in der Übersicht